Nordic Walking

Aus dem Sommertraining von Skilangläufern und Biathleten hat sich inzwischen eine Trend-sportart entwickelt, die zunächst in Skandinavien und jetzt auch in Deutschland die Menschen motiviert, zu den neu entwickelten Stöcken zu greifen und loszuwandern.

Physiotherapeuten wissen um die Qualitäten des neuen Fitness-Trends. Nordic-Walking verbessert die Kondition, stärkt Oberkörper-, Arm- und Beinmuskulatur, löst Verspannungen und verbessert Beweglichkeit und Durchblutung im Nacken- und Schulterbereich.

Nordic-Walking entlastet den Bewegungsapparat, ist häufig die richtige Outdoor-Sportart zur Rehabilitation nach Sportverletzungen und eine sinnvolle Ergänzung zur Physiotherapie. Nordic-Walking kann man gezielt einsetzen, um z. B. einer Arthrose vorzubeugen und es kann bei Osteoporose helfen. Der Knochenstoffwechsel und die Knochenarchitektur werden durch Bewegung sowie durch Be- und Entlastung positiv beeinflusst, dennoch werden die Gelenke durch den Stockeinsatz geschont.

Nordic-Walking kann auch dazu beitragen, Rückenproblemen vorzubeugen. Die Bewegungen und die Druckbelastung des Nordic-Walkings sind ein optimaler Reiz zur Versorgung der Bandscheiben. Außerdem wird die Beweglichkeit der Wirbelsäule verbessert und die stützende Muskulatur gestärkt. Zudem verbessert Nordic-Walking die Herz-Kreislaufleistung und steigert durch den aktiven Einsatz der Atemhilfsmuskulatur die Sauerstoffversorgung des gesamten Organismus.

Enorm wichtig ist die richtige Nordic-Walking-Technik. Sie entscheidet darüber, ob Muskeln und Gelenke auf Dauer gesund bleiben. Physiotherapeuten helfen, eine runde, harmonische und schwungvolle Bewegung zu entwickeln. Erfahrene Physiotherapeuten können nach einer Behandlung mit Krankengymnastik mit ihren Patienten ein individuelles Trainingsprogramm erarbeiten und dabei auch die Technik des Nordic-Walking auf das jeweilige Krankheitsbild angepasst optimieren.

Zeitfenster der Veranstaltung (1)

Freitag
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